Hamburgs Schulleitungen haben einen Bildungskongress gefordert, der die Folgen der Corona-Pandemie aufarbeiten soll. Dem schlüssigen Schnelltestkonzept und den Hygienemaßnahmen kommt in der jetzigen Situation eine wichtige Funktion zu. Es wurde verpasst, das Testkonzept von Anfang an konsequent umzusetzen – an vielen Schulen in Hamburg läuft es nicht rund und das führt zu steigenden Infektionszahlen.

Dazu erklärt Birgit Stöver, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Aktuell sind viele Eltern aufgrund steigender Infektionszahlen in großer Sorge. Daher sollte die Schulbehörde nun schnellstmöglich ihr Testkonzept für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler erfolgreich in die Praxis umsetzen. Hierzu gehören auch schlüssige Antworten auf Fragen, wie die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen vor Ort tatsächlich umgesetzt werden. Steigende Infektionszahlen müssen sehr genau beobachtet werden und im Zweifel mit drastischen Maßnahmen gestoppt werden. Um Schülerinnen und Schüler sowie Eltern in dieser herausfordernden Situation zu unterstützen, sollte zudem die Präsenzpflicht auch weiterhin ausgesetzt bleiben.

Die Forderung nach einem gemeinsamen Dialog, bei dem die pädagogische Perspektive zur Bewältigung der Corona-Pandemie für Hamburgs Schülerinnen und Schüler im Fokus steht, ist ein wichtiger Ansatz für die Zukunft. Hierbei sollte – wie die Schulleitungen vorschlagen – auch die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Vordergrund stehen.“