Zur veröffentlichten Umfrage der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) zur Stimmung innerhalb der Hamburger Polizei erklärt Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Die Ergebnisse der Umfrage sind ein deutlicher Warnruf an den rot-grünen Senat. Das Bild, das SPD und Grüne seit Jahren von sich zeichnen, nämlich Hamburg erfolgreich zu regieren und insbesondere in der Inneren Sicherheit alles im Griff zu haben, bekommt immer größere Risse.
Wenn mehr als die Hälfte der befragten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten angibt, sich nicht noch einmal für den Polizeiberuf in Hamburg entscheiden zu wollen, und sich vier von fünf Beschäftigten nicht wertgeschätzt fühlen, dann ist das ein alarmierendes Zeugnis für die Führungs- und Personalpolitik des Senats.
Statt die Rahmenbedingungen für die Polizistinnen und Polizisten zu verbessern, kommen auf sie nun auch noch harte Sparmaßnahmen zu. Zusätzliche Arbeitszeit bei gleichzeitig steigender Belastung und wachsendem Personaldruck wird die Stimmung kaum verbessern, sondern weiter verschlechtern.
SPD und Grüne müssen sich ehrlich fragen, warum die Zufriedenheit innerhalb der Hamburger Polizei offenbar auf einem so niedrigen Niveau angekommen ist. Die Antwort kann doch nicht sein, die Arbeitsbedingungen weiter zu verschlechtern. Wer jeden Tag für die Sicherheit unserer Stadt sorgt, hat Respekt, politische Rückendeckung, Verlässlichkeit und gute Arbeitsbedingungen verdient. Der Senat muss jetzt erklären, welche konkreten Konsequenzen er aus diesen Ergebnissen zieht und wie er das verloren gegangene Vertrauen seiner eigenen Beschäftigten zurückgewinnen will. Blumige Worte und Selbstzufriedenheit reichen da nicht.“
