Eissport retten statt vertrösten: CDU fordert Prüfung einer temporären Eisfläche in den Messehallen

Nach dem überraschenden Aus für die geplante mobile Eisfläche am Steinwiesenweg fordert die CDU-Fraktion den Senat auf, umgehend Alternativen für den Hamburger Eissport zu prüfen, etwa durch eine temporäre Eisfläche in den Messehallen. Die gescheiterte Ausschreibung darf nicht dazu führen, dass die betroffenen Vereine, Kinder, Jugendlichen und Ehrenamtlichen eine weitere Saison ohne ausreichende Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten auskommen müssen.

Dazu Dennis Thering, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Der Senat hat den Hamburger Eissportvereinen eine zusätzliche Eisfläche für die Saison 2026/27 zugesagt. Diese Zusage wurde nun nicht eingehalten. Natürlich ist es ärgerlich, wenn eine Ausschreibung erfolglos bleibt. Das kann passieren. Aber damit endet die Verantwortung des Senats nicht. Wer eine verbindliche Zusage macht, muss bei Problemen sofort nach Alternativen suchen und darf sich nicht hinter Vergabeverfahren verstecken. Für die betroffenen Vereine, Sportlerinnen und Sportler sowie die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen ist die aktuelle Situation ein schwerer Rückschlag. Statt nun auf die kommenden Jahre zu verweisen, muss der Senat kurzfristig alle realistischen Möglichkeiten prüfen, um zusätzliche Eiszeiten und Flächen bereitzustellen. Dazu gehört ausdrücklich auch die Frage, ob beispielsweise in den Hamburger Messehallen temporär eine Eissportfläche eingerichtet werden kann. Hamburg braucht jetzt Lösungen und Perspektiven. Wenn wir wollen, dass Eishockey, Eiskunstlauf und Eisschnelllauf in unserer Stadt eine Zukunft haben, darf der Senat die Vereine mit diesem Problem nicht alleinlassen.“

Dazu Ralf Niedmers, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Die Vereine haben ihre Saisonplanung auf Grundlage der Zusagen des Senats vorgenommen und stehen nun vor einem Scherbenhaufen. Es reicht nicht, das Scheitern der Ausschreibung zu bedauern. Jetzt müssen unverzüglich Ersatzlösungen auf den Tisch. Jede geeignete Fläche sollte geprüft werden, damit der Eissport in Hamburg nicht weiter an den Rand gedrängt wird.“ 

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