Zu den verfehlten Wohnungsbauzielen für das Jahr 2021 des Hamburger Senats erklärt Dr. Anke Frieling, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Mit der Fertigstellung von rund 7.500 Wohnungen bleibt der rot-grüne Senat weit hinter seinen Zielvorstellungen zurück. Besonders erschreckend: Der Senat hat keine schlüssige Begründung für die Verfehlung der selbstgesteckten Ziele. Diese müsse man jetzt evaluieren. Corona kann nicht für alles herhalten und 2021 gab es auch noch keinen Ukraine-Krieg. Da hilft auch nicht der Hinweis auf die Baugenehmigungen. Wenn nicht gebaut wird, steigt nur der Überhang – so wie schon seit Jahren. Auch in den nächsten Jahren werden es die sogenannten Normalverdienenden in Hamburg sehr schwer haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden – ganz besonders schwierig wird es für Familien. Wie schon seit Jahresanfang bekannt, bleiben auch die Zahlen im sozialen Wohnungsbau weit hinter den Zielen zurück. Erschreckend ist auch, dass Sanierungen und Umnutzungen im Bestand nach wie vor kaum eine Rolle spielen.

Ich fürchte, wir sehen den Beginn eines Abwärtstrends – 2022 wird in jeder Hinsicht schwieriger: Krieg, explodierende Baukosten und weiter steigende Anforderungen an Klimaschutz im Gebäudesektor führen schon jetzt dazu, dass Bauvorhaben aufgeschoben werden. Lösungsansätze, wie z.B. quartiersbezogene Klimaschutzmaßnahmen wurden heute nicht präsentiert, Perspektiven für die Zukunft blieben aus.“

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