Rechenzentren sind das Rückgrat des 21. Jahrhunderts. Ob für Wirtschaft, Verwaltung oder Wissenschaft: Rechenzentren bilden die Grundlage für datenintensive Zukunftstechnologien und insbesondere für KI-Anwendungen. Wer hier den Anschluss verliert, verliert wirtschaftliche Zukunft und technologische Souveränität. Eine leistungsfähige Rechenzentrumsinfrastruktur ist entscheidend für die zukünftige Entwicklung der Metropolregion und des Standorts Hamburg. Die CDU fordert daher in der nächsten Bürgerschaft, dass der Senat endlich eine umfassende Strategie entwickelt. Darauf aufbauend soll er mit geeigneten politischen Maßnahmen, insbesondere in der Flächenplanung, bei Genehmigungen, der Energieversorgung sowie der konsequenten Nutzung von Abwärme und der Stärkung vorhandener Cluster Wachstum ermöglichen und den Standort für Betreiber attraktiv gestalten.

Dazu erklärt Sascha Greshake, Sprecher für Digitales und Datenschutz der CDU-Fraktion: „Der Wettbewerb um Rechenzentren entscheidet sich jetzt und Hamburg darf nicht den Anschluss verlieren. Hamburg hat das Potenzial, im digitalen Zeitalter eine führende Rolle zu spielen. Als Drehkreuz für Rechenzentren und als Innovationsmotor für Künstliche Intelligenz. Doch Potenzial allein reicht nicht. Es braucht jetzt von SPD und Grünen entschlossenes politisches Handeln, um diesen Vorteil nicht zu verspielen.

 

Andere Bundesländer machen es uns vor: Microsoft wird in den kommenden Jahren 3,2 Milliarden Euro in Nordrhein-Westfalen investieren. Dies ist das Ergebnis eines jahrelangen Prozesses der dortigen Landesregierung, die diesen strategisch koordiniert und aktiv begleitet hat. Das kann Hamburg auch.

 

Doch ohne Strategie laufen wir in eine Sackgasse. Wir haben alle Voraussetzungen, aber wir nutzen sie nicht konsequent genug. Wir müssen unsere exponierte Rolle als Wirtschaftsmetropole im Norden nutzen: die Nähe zu den Windparks in Nord- und Ostsee, die transatlantische Anbindung über Datenkabel sowie unsere Funktion als digitaler Knotenpunkt für Nordeuropa. Bedeutet: Wir brauchen endlich eine klare Gesamtstrategie, die Flächen, Energieversorgung und Abwärmenutzung zusammen denkt. Nur so können wir bestehende Standorte stärken und neue Betreiber nach Hamburg holen.

 

Unsere Zukunft hängt von einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur ab und Hamburg muss hier jetzt vorangehen. Wenn der Senat weiter zögert, droht der Verlust des Anschlusses im globalen Wettbewerb. Hamburg war einmal das Tor zur Welt und muss es auch im digitalen Zeitalter bleiben.“

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