Zur heutigen Vorstellung der neuen Modellprojekte zum Wohnenbleiben im Alter erklärt Andreas Grutzeck, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Es ist grundsätzlich richtig, dass der Senat das Thema ‚Wohnen im Alter‘ endlich stärker in den Fokus nimmt und entsprechende Projekte startet. Angesichts von über 350.000 älteren Menschen in Hamburg stellt sich allerdings die Frage, warum erst jetzt gehandelt wird und nicht schon vor Jahren konsequent Strukturen aufgebaut wurden. Die Herausforderungen sind seit langem bekannt, passiert ist jedoch zu wenig. Kritisch ist zudem, dass sich der Senat erneut auf sechs Modellprojekte mit begrenzter Laufzeit beschränkt und die Wohnungsbaugesellschaften großenteil ausklammert.

 

Für viele Betroffene bleibt damit unklar, wann und ob sie konkret profitieren. Auch das Fördervolumen wirkt angesichts der Dimension der Aufgabe eher zurückhaltend. Es entsteht der Eindruck, dass hier eher punktuelle Leuchtturmprojekte geschaffen werden, anstatt die Pflege- und Versorgungsstruktur nachhaltig zu stärken. Gerade bei einem so sensiblen Thema brauchen die Menschen Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Wir erwarten daher, dass der Senat schnell über die Pilotphase hinausgeht und tragfähige Lösungen für ganz Hamburg vorlegt.“

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