Deutschland erlebt ein Rekordjahr bei Startup-Neugründungen. Laut dem neuen Report „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“ des Startup-Verbands und von startupdetector (veröffentlicht am 08.01.2026) wurden 2025 bundesweit 3.568 Startups neu gegründet, das sind 29 Prozent mehr als noch 2024.

Während bundesweit ein Rekordjahr bei Startup-Neugründungen erkennbar ist, ist die Entwicklung für Hamburg umso alarmierender. Denn ausgerechnet in einer Phase, in der der Gründergeist in Deutschland deutlich zunimmt und viele Städte dynamisch zulegen, rutscht Hamburg im entscheidenden Städtevergleich kontinuierlich ab: 2023 lag Hamburg noch auf Platz 6, 2024 auf Platz 7, im ersten Halbjahr 2025 auf Platz 8 – und für das Gesamtjahr 2025 ist Hamburg nun aus den Top 10 gefallen und findet sich nur noch auf Platz 11 wieder. Die Richtung ist eindeutig: Es geht Jahr für Jahr weiter bergab.

 

Dazu erklärt Julian Herrmann Sprecher für Start-ups und Innovation: „Hamburg darf nicht zur Hauptstadt der verpassten Chancen werden. Bundesweit ist der Gründergeist da und andere Städte entwickeln sich dynamischer, ziehen an Hamburg vorbei und sichern sich die Zukunft. Der Senat darf nicht länger verwalten, er muss gestalten, sonst rutscht Hamburg als Startup-Standort in die Bedeutungslosigkeit ab. Wir werden nicht zuschauen, wie Hamburg aus der Spitzengruppe herausfällt. Wir machen Druck für bessere Rahmenbedingungen, schnellere Verfahren und eine Politik, die Gründungen wirklich möglich macht.

Besonders bitter: Unter den deutschen Städten mit über einer Million Einwohnern ist Hamburg inzwischen die Einzige, die im Pro-Kopf-Ranking der Top-10 Gründungsstädte nicht mehr vertreten ist: München ist auf Platz 1, Berlin auf Platz 2 und Köln auf Platz 8. Das ist ein Armutszeugnis für unseren Innovationsstandort und darf einer Metropole wie Hamburg nicht passieren.

Dabei sind die Voraussetzungen vorhanden. Hamburg ist als zweitgrößte Stadt Deutschlands die Metropole im Norden, hat starke Forschungseinrichtungen und eine enorme Talentbasis: Im Wintersemester 2024/25 studierten in Hamburg insgesamt über 121.000 Menschen. Wer diese Potenziale nicht in mehr Ausgründungen, mehr Wachstum und mehr Unternehmensansiedlungen übersetzt, riskiert den Wohlstand von morgen.

Passend dazu bringt die CDU in der nächsten Bürgerschaftssitzung einen Antrag zur Stärkung des Startup-Standorts ein. Kern ist die Einrichtung eines hochschulübergreifenden „Start-up-Motors“: dem „Hamburg Institute for Venture & Entrepreneurship“ (HIVE). Mit einem oder mehreren Lehrstühlen sowie neuen Formaten wie Promotionsprogrammen und einem Honors-Programm soll Entrepreneurship an Hamburgs Hochschulen systematisch gestärkt und der Transfer von Forschung in marktreife Unternehmen deutlich beschleunigt werden.“

Gemeinsam können
wir viel bewegen.

CDU-Bürgerschaftsfraktion

Geschäftsstelle
Schmiedestraße 2
20095 Hamburg

Erreichbarkeit

E-Mail: rathaus@cdu-hamburg.de
Telefon: 040 42831 – 1382

© 2026 CDU-Bürgerschaftsfraktion Hamburg. Alle Rechte vorbehalten. Kontakt · Impressum · Datenschutzhinweise