Berlin und Köln haben sie bereits: Eine Katzenverordnung zum Schutze der Tiere. Die zuständige Senatorin Anna Gallina sieht allerdings erneut große Hürden.

Dazu erklärt Sandro Kappe, tierschutzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Durch eine neue Verordnung soll das Leid der schätzungsweise 10.000 freilebenden Hamburger Katzen gemindert und das weitere Anwachsen der Populationen verhindert werden. Um diesen Missständen entgegenzuwirken, hatte die Bürgerschaft beschlossen, eine Katzenschutzverordnung zu erarbeiten (22-5352). Zum einen soll das Leid der freilebenden Katzen gemindert, zum anderen das weitere Anwachsen der Populationen verhindert werden.

Erreichen wollte man dies durch Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von freilebenden und freilaufenden Katzen.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Populationen von freilebenden Katzen schneller und stabiler absinken, wenn ein Großteil der Tiere kastriert ist und begleitend ein Populationsmanagement betrieben wird.

Hamburg hängt den Entwicklungen schon lange hinterher. Rund 850 Städte und Gemeinden in Deutschland, darunter Großstädte wie Köln und Berlin, haben inzwischen eine solche Verordnung erlassen. Hamburgs zuständige Senatorin Gallina präsentiert keine Lösungen, sieht vielmehr noch mehr Probleme, wie es eine Stellungnahme des Senats zeigt. Ich fordere den rot-grünen Senat auf, endlich zum Wohle der Tiere zu handeln und den Antrag der eigenen Koalition zügig in die Tat umsetzen, statt Gründe dagegen vorzuschieben. Eine Pflicht zum Registrieren durch Chippen und das Kastrieren von Katzen, die Freilauf haben, halte ich für eine geeignete Maßnahme, um die Population von wilden Katzen zu begrenzen.“

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