Mit Blick auf die morgige Senatssitzung erneuert die CDU-Fraktion ihre Forderung, auch Grundschullehrer endlich nach Besoldungsgruppe A13 zu bezahlen und damit einen zentralen Punkt im Schulfrieden umzusetzen. Die Grünen hatten die Anhebung der Lehrerbesoldung auf A13 für Grundschulen in der letzten Woche in der Staatsräterunde und der Senatsvorbesprechung gestoppt.

Dazu erklärt Birgit Stöver, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: 

„Zu einem Frieden gehört, dass sich auch alle Vertragsparteien an die Friedensbedingungen halten. Das gilt beim Schulfrieden ganz besonders für die Anhebung der Besoldung für Grundschullehrer auf A13. Es kann nicht sein, dass unsere fleißigen Hamburger Lehrerinnen und Lehrer jetzt das Opfer rot-grüner Machtkämpfe und Scharmützel im Senat werden. Gleichwertige Abschlüsse erfordern ein gleichwertiges Einstiegsgehalt. Deshalb fordern wir schon lange A13 für Grundschullehrer und haben dieses bereits vor Jahren in der Hamburgischen Bürgerschaft beantragt. Wir wollen so ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für unsere Grundschullehrer setzen. Auch um die Attraktivität des Berufs zu steigern, muss die Anpassung an die für alle anderen Lehrer geltende Besoldungsgruppe A 13 erfolgen. Dieser Schritt ist nur logisch und konsequent, zumal mehrere andere Bundesländer ihn ebenfalls schon gegangen sind. Auch bei den Schulleitern, Koordinatoren und v.a. deren Stellvertreter muss entsprechend eine Überprüfung der Besoldung stattfinden. Dutzende unbesetzte Stellen sind eine schwere Hypothek für die Schulen und somit letztlich für unsere Schülerinnen und Schüler. Um diesen Missstand zu beheben, ist die Besoldung der wesentliche Schlüssel.“