In Hamburgs Schulen ist der Kenntnisstand von Erster Hilfe und Lebensrettenden Sofortmaßnahmen dramatisch gering. 106 Schulen verfügen über keinen einzigen zertifizierten Ersthelfer, darunter auch viele Grundschulen.

Dazu Birgit Stöver, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Wenn es zum Ernstfall kommt, zählt jede Minute. Da sollte jeder Schulbeschäftigte in Hamburg in der Lage sein, Erste Hilfe zu leisten. Hierfür bedarf es nicht nur der bestmöglichen Qualifikation, sondern auch mehr Ersthelfer an Schulen. In Hamburg können die meisten Lehrkräfte nur die Qualifikation „LSM Schule“ vorweisen, eine abgespeckte Qualifikation im Gegensatz zur umfangreicheren Ausbildung zum Ersthelfer. Kenntnisse werden zudem nicht oft genug aufgefrischt. Hamburg kommt derzeit seiner Verantwortung in puncto Erste-Hilfe-Ausbildung an Schulen nicht nach.

Die CDU-Fraktion fordert daher den rot-grünen Senat in einem Antrag in der kommenden Bürgerschaft auf, jeden Schulbeschäftigten in Hamburg zu 100 Prozent zu Ersthelferinnen bzw. Ersthelfern auszubilden. So würde nicht nur die Anzahl an Ersthelferinnen und -helfern, sondern auch der Kenntnisstand von Erster Hilfe und lebensrettenden Sofortmaßnahmen deutlich angehoben werden. Damit Hamburgs Schülerinnen und Schüler im Ernstfall die schnellst- und bestmögliche Hilfe erhalten.“ 

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