Dazu erklärt Birgit Stöver, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Zu spät – zu wenig und nicht konsequent – mit diesen Worten lässt sich in Kurzform beschreiben, was in den vergangenen Monaten schiefgelaufen ist. Pläne bezüglich einer Rückkehr zur Präsenzpflicht gibt es bislang nicht. Während andere Bundesländer wie beispielsweise Schleswig-Holstein und Niedersachsen bereits detaillierte Perspektivpläne vorgelegt haben, hüllt sich der Hamburger Senat in Schweigen. Wertvolle Zeit darf nicht verstreichen, Pläne dürfen nicht erneut zu spärlich, zu spät entwickelt und dann nicht konsequent umgesetzt werden. Daher muss der Schulsenator aus Sicht der CDU-Fraktion jetzt handeln. Er muss die Zeit bis 15. März nutzen und entsprechende Vorkehrungen treffen. Die CDU-Fraktion fordert daher den rot-grünen Senat auf, einen Plan für den Wechsel-/Hybridunterricht mit folgenden Bestandteilen noch vor Beginn der Frühjahrsferien vorzulegen:

  • Öffnungsperspektiven für die Grund- und weiterführenden Schulen zu entwickeln,
  • Klare und umsetzbare Regeln für den angedachten Hybrid-/Wechselunterricht zu entwickeln, dabei
  • die Fragen der Gruppenteilung eindeutig zu klären und
  • die Schülerinnen- und Schülergruppen zu berücksichtigen, die der Notbetreuung an fünf Tagen der Woche bedürfen
  • sowie diejenigen zu berücksichtigen, die dauerhaft in Distanz lernen,
  • Festzulegen, welche Klassenstufen wann und in welcher Priorität von der Öffnung partizipieren,
  • Schulen personell so auszustatten, dass der Hybrid-/Wechselunterricht leistbar ist,
  • Schulen, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schülern noch vor Beginn der Frühjahrsferien über den weiteren Fahrplan zu informieren,
  • Vorgaben des Robert Koch-Instituts für einen sicheren Schulunterricht unter Coronabedingungen an Hamburgs Schulen umzusetzen.“