Bereits nach kurzer Zeit ist die Flüchtlingsunterkunft in den Messehallen voll belegt.

Dazu Dennis Thering, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Spätestens mit Beginn des aggressiven Putin-Kriegs gegen die Ukraine am 24. Februar war absehbar, dass auch in Hamburg immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine ankommen werden. Die Solidaritätszusagen vonseiten des Senats gab es schnell, doch tatsächlich läuft bereits die Registrierung der ankommenden Ukraine-Flüchtlinge derzeit mehr schlecht als recht und auch bei der Unterbringung ist eine gute Vorbereitung vonseiten der Stadt nicht erkennbar. Ein Teil der Ukraine-Flüchtlinge kommt aufgrund des hohen Engagements der Hamburger privat unter, aber dieses Angebot reicht natürlich nicht aus. Hamburg muss jetzt umgehend weitere Unterkünfte in der ganzen Stadt schaffen, wie beispielsweise auf der Restfläche des Parkplatzes Braun in der Schnackenburgallee. Jedoch scheinen auf die Schnelle nicht genügend Wohncontainer vorhanden zu sein, weil Hamburg offenbar trotz der Erfahrungen aus 2015 weiterhin über keinen entsprechenden Grundvorrat verfügt. Sofern notwendige Unterbringungskapazitäten weiterhin nur schleppend errichtet werden können, bei absehbar ansteigenden Flüchtlingszahlen, sollte die Stadt die Bundeswehr um Unterstützung bitten, um zumindest für einen kurzen Übergang Aufenthalts- und Übernachtungszelte auf geeigneten Plätzen anbieten zu können. Auch die Unterbringung in Hotels sollte jetzt in Betracht gezogen werden. Ich erwarte vom Senat jetzt volle Transparenz darüber, wie die Unterbringung der Ukraine-Flüchtlinge organisiert werden soll und welche Unterkünfte ab welchen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Bei allem Verständnis für die großen Herausforderungen kann es einfach nicht sein, dass rund zwei Wochen nach Kriegsbeginn so gut wie keine Fortschritte für die notwendigen städtischen Hilfsangebote erkennbar sind. Niemand darf in unserer Stadt ohne Unterbringungsangebot bleiben, dazu reichen wir als CDU dem Senat auch weiterhin die Hand. Und auch der Bund ist jetzt in der Pflicht, umgehend die Verteilung der Flüchtlinge aus der Ukraine zwischen den Bundesländern zu organisieren, denn Hamburg wird nicht alle Flüchtlinge registrieren und unterbringen können!“ 

Gemeinsam können
wir viel bewegen.

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