Heute, am Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 1938, startet die Kampagne „Nein, zu Antisemitismus. Ja, zur Bornplatzsynagoge“. Die CDU-Fraktion setzt sich seit längerem für den Wiederaufbau der Synagoge ein und hatte dazu gemeinsam mit anderen Fraktionen einen Antrag in die Hamburgische Bürgerschaft eingebracht. Die CDU-Fraktion unterstützt die Initiative daher bei ihrem Vorhaben, zumal es zuletzt schon bei der Machbarkeitsstudie zu Verzögerungen gekommen ist.

Dazu André Trepoll, verfassungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Der Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge ist ein starkes und sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in der Mitte unserer Stadt. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass sich jetzt eine Initiative gebildet hat, um das Projekt mit voller Kraft voranzubringen. Die Verzögerung schon bei der Machbarkeitsstudie hat zuletzt Anlass zur Sorge gegeben. Daher braucht es hier auch noch mehr Unterstützung von Seiten des Senats für die jüdische Gemeinde. Ich bin davon überzeugt, dass es Hamburg gelingen wird, die Bornplatz-Synagoge wieder aufzubauen. Das ist eine Aufgabe historischer Dimension, die wir gemeinsam als Stadtgesellschaft leisten können.“