Der Deutsche Start-up Monitor 2026 bringt für den Start-Up Standort Deutschland zunächst gute Neuigkeiten mit sich: Seit Jahresbeginn wurden bundesweit so viele Startups wie nie zuvor gegründet. Gleichzeitig sind zehn deutsche Startups zu sogenannten Unicorns, also Start-ups mit einer Firmenbewertung von mindestens einer Milliarde US-Dollar, aufgestiegen. Damit kommt Deutschland nun auf einen neuen Rekordwert von insgesamt 39 Unicorns.

 

Beim genaueren Hinsehen zeigt sich jedoch ein deutliches Ungleichgewicht: Von den inzwischen 39 deutschen Unicorns stammen 30 aus Berlin oder München. Hamburg kommt dabei mit dem bereits bestehenden CleanTech-Unicorn 1KOMMA5° auf nur lediglich eins und konnte kein neues Unicorn hervorbringen. Damit stammt keines der zehn Startups, die in diesem Jahr die Milliardenbewertung erreicht haben, aus Hamburg.

 

Dazu erklärt Julian Herrmann, Sprecher der CDU-Fraktion für Start-ups und Innovation: „Hamburg ist drittgrößter Start-up Standort in Deutschland, kommt aber gerade mal auf ein Uni-Corn und stellt auch keines der 10, die dieses Jahr in Deutschland neu entstanden sind. Das zeigt, wie sehr man vor allem von den Hot-Spots Berlin und München, mit ihren 30 Unicorns, abgehängt wurde. Dieser Status quo kann nicht der Anspruch einer der wirtschaftsstärksten Metropolen Europas sein!

 

Diese Unternehmen sind nämlich die DAX-Konzerne von morgen. Sie ziehen internationales Wagniskapital an, schaffen tausende zukunftssichere Arbeitsplätze und halten die klügsten Tech-Talente in unserer Stadt. Doch während im Rest Deutschlands immer mehr Start-ups die Milliardenbewertung knacken, schaut Hamburg nur von der Seitenlinie zu.

 

Und dieses Problem ist hausgemacht: Der rot-grüne Senat betreibt reine Gründungskosmetik. Er feiert sich für die hohe Zahl kleiner Start-ups in der Frühphase, lässt sie dann aber beim harten Prozess des Skalierens im Stich. Hamburgs Gründer verhungern auf dem Weg zur Marktführerschaft, weil das späte Wachstumskapital fehlt. So tauchen selbst Städte wie Metzingen und Darmstadt unter den größten Finanzierungsrunden des Jahres auf, Hamburg gar nicht.

 

Wenn Hamburg unter SPD und Grünen nicht komplett den Anschluss verlieren möchte, braucht es jetzt eine echte Scale-up-Strategie. Herzstück muss ein Hamburger Wachstumsfonds sein, der privates und institutionelles Kapital bündelt und gezielt in das Wachstum Hamburger Start-ups lenkt. Darüber hinaus sollte die Stadt über eine First-Customer-Initiative zum Erstkunden unserer besten Innovationen gemacht werden. Denn Start-ups müssen nicht nur gegründet, sondern auch groß werden können!”

Gemeinsam können
wir viel bewegen.

CDU-Bürgerschaftsfraktion

Geschäftsstelle
Alter Wall 38
20457 Hamburg

Erreichbarkeit

E-Mail: rathaus@cdu-hamburg.de
Telefon: 040 42831 – 1382

© 2026 CDU-Bürgerschaftsfraktion Hamburg. Alle Rechte vorbehalten. Kontakt · Impressum · Datenschutzhinweise