Der Senat hat seinen jährlichen Bericht zum Bau-Monitoring zu den städtischen Bauprojekten vorgelegt.
Dazu erklärt Thilo Kleibauer, haushaltspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Viele große Bauprojekte des Senats sind mit Problemen behaftet und haben sich weiter verzögert. Das geht auch aus dem diesjährigen Bericht zum Bau-Monitoring hervor. Die Berichterstattung des Senats ist hier insgesamt allerdings kaum transparent und völlig irreführend. Dass erst im Mai 2026 ein Bau-Monitoring mit den Kostenprognosen per September 2025 vorgelegt wird, ist viel zu spät und nicht akzeptabel. Gerade in den letzten Monaten sind durch Zinsentwicklung und Kostensteigerungen viele Baumaßnahmen nochmal teurer geworden. Hierauf geht der aktuelle Senatsbericht aber mit keinem Wort ein. Dies ist ungenügend und zeigt, dass es ein großes Verbesserungspotenzial in der Steuerung der städtischen Baumaßnahmen in Hamburg gibt. Angesichts weiterer schon beschlossener Großprojekte, bei denen der Bau erst noch beginnt, ist eine frühzeitige und transparente Information über die Risiken unerlässlich. Dazu gehört auch eine ehrliche Darstellung der Kostenentwicklung. Hier darf der Senat die Zahlen nicht beschönigen, indem wie beim ‚Haus der Erde‘ oder der Jugendanstalt Billwerder Mehrkostenanteile der städtischen Bauträger unberücksichtigt bleiben. Und dass trotz weiterer deutlicher Kostensteigerungen die Ampel für den Neubau des Null-Emissionsbürogebäudes der Hafen City GmbH beim Senat immer noch auf Grün steht, ist absolut unverständlich.“
