In Hamburg leben derzeit schätzungsweise rund 34.000 bis 36.000 Menschen mit einer demenziellen Erkrankung. Aktuell erhalten viele Betroffene ihre Diagnose erst in einem mittleren oder fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Dabei ist eine frühzeitige und qualitätsgesicherte Diagnostik ein zentraler Baustein einer bedarfsgerechten Versorgung von Menschen mit Demenz.

 

Dazu erklärt Christin Christ, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Die CDU fordert angesichts steigender Zahlen von Menschen mit Demenz entschlossene Maßnahmen für mehr Transparenz und Qualität in der Versorgung. Bereits heute leben rund 34.000 bis 36.000 Betroffene in Hamburg, mit weiter steigender Tendenz. Eine frühzeitige und qualitätsgesicherte Diagnostik ist entscheidend, um Betroffenen und Angehörigen Orientierung, Unterstützung und Planungssicherheit zu geben. Doch noch immer erfolgt die Diagnose häufig zu spät, wodurch wertvolle Chancen für Prävention und Entlastung ungenutzt bleiben.

Die unzureichende und teils fehlerhafte Informationslage zu bestehenden Diagnose- und Versorgungsangeboten muss dringend verbessert werden. Dazu braucht es eine verlässliche Übersicht, wie die Einrichtung einer zentralen, barrierefreien und regelmäßig aktualisierten Datenbank aller Beratungs-, Betreuungs- und Diagnoseangebote. Zudem muss klar definiert werden, was unter spezialisierter demenzieller Diagnostik zu verstehen ist, um einheitliche Qualitätsstandards zu sichern.“

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