Zu der möglichen Stilllegung des Kohlekraftwerks Moorburg erklärt Stephan Gamm, energie- und klimaschutzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: 

„Die irrational geführte Debatte um das modernste Kohlekraft Moorburg und die jahrelangen Schikanen durch den Umweltsenator scheinen Früchte zu tragen. Vattenfall hat sich bei der Bundesnetzagentur an einer Ausschreibung zur Stilllegung des Kraftwerks beteiligt. Ob der Zuschlag erteilt wird, hängt von der Höhe des von Vattenfall genannten Preises und den dadurch tatsächlich erzielbaren CO2-Einsparungen ab. Am Ende wird dann noch die Systemrelevanz für die Versorgungssicherheit bewertet. Spätestens dann könnte es eng werden.

So wird Hamburg in den windärmeren Monaten teilweise zu rund 90 Prozent mit Strom aus Moorburg versorgt. Sollte es dennoch zu einer Abschaltung kommen, wäre es ein teurer Schildbürgerstreich.

Das effizienteste Kohlekraftwerke Europas abzuschalten, während das älteste und schmutzigste Kohlekraftwerke in Wedel auf unbestimmte Zeit weiterläuft, ist an Absurdität nicht zu überbieten. Statt die Champagnerkorken knallen zu lassen, sollte Kerstan lieber seinen Job machen. Eine klimapolitisch sinnvolle Abschaltung des Kraftwerks Wedel hat Kerstan schon vor über 5 Jahren versprochen, erreicht hat er nichts.

Die Ökobilanz der rot-grünen Klimapolitik ist erschreckend, von den Kosten für die Kunden ganz zu schweigen. Politiker werden in der Erwartung gewählt, damit sie Entscheidungen treffen und diese umsetzen. Doch bei diesem für die Wirtschaftsmetropole Hamburg so wichtigen Thema lassen GRÜNE und SPD keine Ernsthaftigkeit erkennen.“