Im Februar wurde der Firma LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG) vom rot-grünen Senat medienwirksam und passend unmittelbar vor der Bürgerschaftswahl die Erlaubnis entzogen, in Hamburg Tiere zu halten. Nun darf LPT unter Auflagen in Hamburg wieder öffnen. Um Missstände wie jene in den LPT-Laboren wirksam zu verhindern, hatte sich die CDU bereits im vergangenen Jahr mit einem Antrag in der Bürgerschaft (Drs. 21/18910) u.a. dafür eingesetzt, das Kontrollintervall in allen Tierversuchslaboren auf ein Jahr zu senken und tierfreie Forschungsalternativen zu stärken. GRÜNE und SPD hatten diese Initiative in der Bürgerschaft damals pro forma zwar abgelehnt, die zentralen CDU-Forderungen allerdings kurzerhand als eigenen Antrag eingebracht. Landesvorsitzende der GRÜNEN war seinerzeit die jetzige für Tierschutz zuständige Justizsenatorin.

Dazu erklärt Sandro Kappe, tierschutzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: 

„Gegen Tierquälerei helfen nur knallharte Kontrolle. Genau an diesen haben es SPD und GRÜNE in den letzten Jahren aber vermissen lassen und sich stattdessen mit markigen Worten in Wahlkampfzeiten begnügt. Die vollmundigen Versprechen der jetzigen, für Tierschutz zuständigen Justizsenatorin knüpfen leider gnadenlos an diese beschämende Ankündigungspolitik an. Als Landesvorsitzende hatte Frau Gallina keinerlei Leidenschaft für den Tierschutz und den Kampf gegen Tierversuche gezeigt. Die aktuellen Ankündigungen der Grünen sind nicht glaubwürdig, ihr Handeln zeigt das Gegenteil. Tierversuche müssen auf ein notwendiges Minimum reduziert werden. Deshalb muss der rot-grüne Senat jetzt endlich konsequent in alternative Forschungsmethoden investieren. Hier sollte Hamburg Vorreiter sein und nicht hinter Berlin hinterherhinken. Dort fördert der Senat die Charité für diesen Zweck jährlich mit 2 Millionen Euro. Hamburg muss dringend nachziehen.“

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