Zur Vorstellung der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik erklärt Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Auch die Polizeiliche Kriminalstatistik steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Dass die Anzahl der Straftaten in Hamburg wie überall im Bundesgebiet abermals um 3,5 Prozent zurückgeht, ist trotzdem erfreulich. Die Eindämmungsverordnung hat neben Gewalttätern vor allem Taschendieben und Einbrechern das Leben deutlich erschwert. Und trotz der erheblichen zusätzlichen Belastung, die durch die coronabedingten Kontrolltätigkeiten seit vergangenem April für Hamburgs Polizeibeamte entstanden ist, haben sie auch in der Kriminalitätsbekämpfung und Strafverfolgung wieder herausragende Arbeit geleistet. Dafür gebührt ihnen unser Dank und Respekt! Dennoch hapert es noch immer vor allem an der technischen Ausstattung: Bis heute hat Innensenator Grote es nicht geschafft, Hamburgs Polizei im Zeitalter der Digitalisierung ankommen zu lassen. Dass der Senat die Digitalisierung seit Jahren stiefmütterlich behandelt, rächt sich vor allem bei der Bekämpfung und Verfolgung von Cyber- und Betrugsdelikten. Der extrem starke Anstieg in diesen Bereichen ist ein Alarmsignal, das der Senat nicht länger ignorieren darf! Die Polizei muss endlich technisch und personell in die Lage versetzt werden, in allen Kriminalitätsbereichen erfolgreich zu sein, um Hamburgs Bevölkerung vor Kriminellen zu schützen. Das bedeutet auch, dass sich die Aufklärungsquote, die noch immer lediglich 47,7 Prozent beträgt und im Vergleich zu anderen Bundesländern und Großstädten miserabel ist, nachhaltig verbessern muss. Dies umso mehr, da der einprozentige Anstieg der Aufklärungsquote auf den coronabedingten Rückgang der Diebstähle zurückzuführen ist. Nach wie vor ist in Hamburg die Gefahr, Opfer zu werden, groß und das Risiko für Täter erwischt zu werden, gering. So kann es nicht weitergehen. Vor allem muss die Digitalisierung vorangetrieben und die Bekämpfung der Cyber- und Betrugsdelikte forciert werden. Daneben muss der Senat bei der Personalplanung den Aufgabenzuwachs der Polizei und die Steigerung der Einwohnerzahl in Hamburg endlich auch erfassen und berücksichtigen.“ 

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