Die CDU-Fraktion setzt sich konsequent gegen Juden- und Fremdenhass ein und hat bereits im Oktober 2019 mit einem Antrag die Bürgerschaft aufgefordert, eine eigene Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus in Hamburg zu beschließen und einen Beauftragten für das jüdische Leben und die Bekämpfung von Antisemitismus in Hamburg zu benennen. Im Januar 2020 hat der Senat auf Grundlage eines interfraktionellen Ersuchens der Bürgerschaft unter anderem die Einsetzung eines Antisemitismusbeauftragten angekündigt.

Dazu erklärt Dennis Gladiator, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Wir begrüßen, dass der Senat heute einen Hamburger Antisemitismusbeauftragten benannt hat und wünschen Herrn Hensel für diese verantwortungsvolle Aufgabe alles Gute und viel Erfolg. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Es ist unerlässlich, dass der Senat die Maßnahmen, die er auf der Grundlage des Ersuchens der Bürgerschaft in seiner Landesstrategie ankündigte, konsequent und umfassend umsetzt. Dazu muss er die Arbeit des Antisemitismusbeauftragten mit aller Kraft unterstützen. Sicheres jüdisches Leben in unserer Mitte muss zu jederzeit und überall möglich sein. Als Demokraten dürfen wir Judenhass in unserer Gesellschaft keine Chance geben. Wir müssen uns auch immer wieder vor Augen führen, dass sich Antisemitismus und antisemitische Angriffe nicht nur gegen Juden richten, sondern auch gegen unsere freie Gesellschaft. Es ist unser aller Aufgabe und historische Verantwortung, gegen Hass, Intoleranz und Diskriminierung aufzustehen, unsere Freiheit und Demokratie zu verteidigen und Terror zu bekämpfen. Jede Form des Antisemitismus muss klar benannt und bekämpft werden und es ist ein gutes Signal, das dafür mit Hamburgs Antisemitismusbeauftragten jetzt auch eine starke Stimme benannt wurde!“