Mehr als 20 Jahre nach der Eröffnung des Container Terminals Altenwerder (CTA) werden dort nun auch die Containerbrücken automatisiert und künftig ferngesteuert betrieben. Die HHLA will am CTA ab Februar 2026 die ersten ferngesteuerten Containerbrücken vollständig in den Betrieb integrieren. Aus Sicht der CDU-Fraktion ist dies ein längst überfälliger Schritt, um Effizienz, Planbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens im internationalen Vergleich zu stärken.

 

Dazu erklärt Dr. Antonia Goldner, hafenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Der Hamburger Hafen braucht fortwährende Investitionen in die Zukunft, der rot-grüne Senat lässt hier aber vieles laufen. Das hinter der Köhlbrandbrücke liegende CTA zu automatisieren ist ein notwendiger Schritt. Doch auch die anderen, für die großen Schiffe erreichbaren Terminals brauchen Upgrades, damit der Hamburger Hafen insgesamt mit Blick auf den rasanten technischen Fortschritt international wieder Pluspunkte sammelt. Bis die vom Senat schleppend verfolgte Westerweiterung umgesetzt ist, werden noch etliche Jahre ins Land gehen, außerdem besteht ein erheblicher Stau bei dringend notwendigen Investitionen: von der immer maroderen Köhlbrandbrücke über die zurzeit völlig infrage stehende Entlastung durch die A26-Ost bis hin zu massiv erneuerungsbedürftigen Kaimauern und weiteren Großbaustellen.“

 

Dazu erklärt Sascha Greshake, digitalpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Der Hafen ist der wirtschaftliche Ursprung Hamburgs und bis heute eine zentrale Lebensader. Die Digitalisierung des Containerterminals Altenwerder ist ein Schritt in die richtige Richtung – diesen Weg gilt es, konsequent weiterzugehen.

Zugleich ist der rot-grüne Senat aufgerufen, die digitalen Voraussetzungen für einen modernen Hafenbetrieb dauerhaft abzusichern. Wenn Containerbrücken aus dem Büro gesteuert werden, wird der Hafen ein digitales System. Das kann Tempo und Planbarkeit stärken. Jetzt muss der Senat die Grundlagen absichern. Dazu gehören stabile Netze, klare Zuständigkeiten und ein Notbetrieb, der auch bei Ausfällen oder hybriden Angriffen funktioniert.

Die CDU-Fraktion fordert dazu den weiteren Ausbau von Glasfaser, leistungsfähigen 5G-Campusnetzen sowie moderner Rechenzentrumsinfrastruktur, um Stabilität, Leistungsfähigkeit und Zukunftssicherheit zu gewährleisten.“

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