Die Lage der Hamburger Schausteller ist ernst, da sie besonders von den geltenden Einschränkungen durch die Corona-Krise betroffen sind. Umso wichtiger ist es, den Schaustellern nach Möglichkeit unter die Arme zu greifen. Die CDU-Fraktion hat daher bereits in der letzten Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft in einem Antrag den Senat unter anderem aufgefordert, Schaustellern auf geeigneten Flächen eine Sondernutzung für einzelne Stände zu genehmigen. Auch die dazugehörige Bürgerschaftsdebatte wurde von allen Parteien, insbesondere aber von SPD und Grünen, als notwendige Maßnahme angesehen und schnellstmögliche Abhilfe versprochen. Die dafür zuständigen Bezirke haben laut Berichterstattung bis heute allerdings noch keine Genehmigung erteilt. 

Dazu erklärt David Erkalp, Fachsprecher für Gastronomie, Handel und Tourismus der CDU-Fraktion: 

„Die Schausteller haben es in der Krise besonders schwer. Großveranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt. Viele Familienbetriebe bangen um ihre Zukunft und stehen vor dem wirtschaftlichen Ruin. Da muss die Stadt Hamburg dringend helfen. Alle bisherigen Zusagen der Finanz- und Wirtschaftsbehörde, sich gegenüber den Bezirken für die Schausteller einzusetzen, sind offenbar wirkungslos verhallt. Leider zählt jeder Tag, denn selbst eine heute erteilte Zusicherung würde den Beginn der Arbeit an einem Stand erst in ca. 2-3 Wochen möglich machen. Das liegt darin, dass gerade bei gastronomischen Ständen die Wasserversorgung hergestellt werden muss und dieses eben Zeit beansprucht.

Nicht ein einziger Antrag der Schausteller für Flächen wurde bisher genehmigt, so geht das nicht! Als CDU-Fraktion fordern wir den Senat auf, sich dringend für die Schausteller einzusetzen und zu seinem Wort zu stehen. Die Schausteller wollen endlich wieder Geld verdienen und benötigen geeignete Standorte. Diese müssen so ausgewählt werden, dass sie von vornherein einen Mehrwert für Schausteller und Marktkaufleute sowie andererseits für die Bevölkerung darstellen. Eine Standgenehmigung ohne Kundenfrequenz irgendwo in der Pampa oder auf Plätzen, wo am nächsten Tag der Standwagen mit Graffiti übersät ist oder überall Spritzen vor dem Wagen liegen, ist wahrlich nicht die beste Idee der Bezirksämter. Hierfür sollte man auch mit den Schaustellern sprechen und ihre Standortwünsche respektieren. Jetzt kann die neue Bezirkssenatorin Fegebank ja zeigen, dass sie mit ihrem neuen Aufgabenbereich zurechtkommt.“

Gemeinsam können
wir viel bewegen.

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