Aus einer Anfrage (Drucksache 22/2406) geht hervor, dass im Zeitraum von 2010 bis 2019 circa 17,9 ha Wald in Hamburg gerodet und in eine andere Nutzungsart umgewandelt wurden. Gleichzeitig wurden in diesem Zeitraum in Hamburg nur circa 5,3 ha Wald erstaufgeforstet. Darüber hinaus wurde im Jahr 2021 zudem im Bezirk Hamburg-Nord eine Waldfläche von einem Hektar durch Rodung in Anspruch genommen – es handelt sich also um ein Waldflächendefizit von 13,6 ha von 2010 bis 2021.

Dazu erklärt Sandro Kappe, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion:

„Der Hamburger Wald ist essenziell für die Einwohner dieser Stadt. Als Puffer für Stürme, als Luftreiniger und -kühler, CO2-Senke, Heimat für zahlreiche Tiere, Wasserspeicher und -reiniger und in seiner Erholungsfunktion. Der Anteil der Wälder an der Hamburger Fläche beträgt 5,6 %.

So hieß es auch von Seiten der rot-grünen Regierung: ‚Für den Waldbestand in Hamburg hält der Senat an dem gesetzlichen Ziel und der Verpflichtung fest, den Wald zu erhalten und erforderlichenfalls zu mehren‘ (Drucksache 22/2555). Es wurde vereinbart, dass in jedem Bezirk nach Möglichkeit in der Legislaturperiode mindestens eine neue Waldfläche entstehen soll. Es ist mehr als bedauerlich, dass der Senat auch nach nunmehr mehr als zwei Jahren noch keine einzige Fläche aufforsten konnte! Es wurde lediglich in Volksdorf eine Fläche ermittelt, bei der jedoch nicht einmal die Größe bekannt ist.

Der Senat zeigt damit erneutes Versagen. Wer den Klimaschutz ernst nimmt, muss endlich dafür Sorge tragen, dass unser Waldbestand nicht abnimmt. In Sachen Klimaschutz zeigt sich bisher nichts als Überforderung und Missmanagement auf ganzer Linie.“

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