Zur Verständigung zwischen der Stadt Hamburg und Asklepios über den Neubau des Krankenhauses Altona erklärt Christin Christ, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU Fraktion: „Bürgermeister Peter Tschentscher kündigte den Neubau der Asklepios Klinik Altona bereits im April 2018 in seiner ersten Regierungserklärung an. Seitdem ist viel Wasser die Elbe hinuntergeflossen: Die Ergebnisse eines umfangreichen Wettbewerbsverfahrens haben sich im Nachhinein als nicht umsetzbar erwiesen, die Planungen mussten neu aufgesetzt werden und durch die jahrelangen Verzögerungen sind die Baukosten weiter angestiegen.
Vor diesem Hintergrund ist es gut, dass Stadt und Asklepios nun endlich eine Einigung erzielt haben und der Neubau des Krankenhauses Altona konkret in Vorbereitung geht. Das bestehende AK Altona ist in die Jahre gekommen und erfüllt trotz Modernisierungen immer weniger die Anforderungen eines modernen Krankenhausbetriebs. Ein Neubau ist daher dringend notwendig.
Damit der neue Standort die Versorgung im Westen der Stadt langfristig stärkt, braucht es jetzt einen klaren, verlässlichen Zeitplan und eine transparente Umsetzung, an der sich der Senat messen lassen muss. Gerade ein Krankenhaus, das ein großes Versorgungsgebiet abdeckt und jährlich zehntausende Patientinnen und Patienten behandelt, muss krisenfest und zukunftssicher geplant werden .
Ebenso wichtig ist, dass der Senat die Beteiligung des Bezirks Altona und der Bevölkerung frühzeitig und verbindlich sicherstellt. Ein Neubau dieser Größenordnung mitten im Stadtteil braucht Transparenz, ohne dass dadurch erneut Zeit verloren geht. Der neue Standort mit zusätzlichen Intensivbetten, erweiterten OP Kapazitäten und einer gestärkten Versorgung für Früh- und Neugeborene ist eine große Chance für die Region. Diese Chance darf nicht durch weitere Verzögerungen verspielt werden.“
