In der HafenCity wurde gestern der dritte provisorische Radstreifen („Pop-Up-Bikelane“) während der Corona-Krise eröffnet. Aus Sicht der CDU hebelt die Verkehrsbehörde unter Senator Tjarks (GRÜNE) damit erneut die sonst vielbeschworene Bürger- und Verbändebeteiligung gezielt aus. Die CDU setzt sich weiterhin für eine solide Verkehrsplanung und eine vernünftige Bürgerbeteiligung ein.

Dazu erklärt Richard Seelmaecker, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Ein paar gelbe Linien machen noch lange keinen richtigen Radweg. Da können auch keine Hochglanz-Fotos des lächelnden Verkehrssenators ohne Helm und Maske drüber hinwegtäuschen. Außer den üblichen Radfahrlobbyisten schauen alle anderen Interessengruppen hingegen mal wieder nur in die Röhre. Warum kriegen beispielsweise die Fußgänger nicht die gleiche Aufmerksamkeit und Förderung, obwohl diese seit Jahren weitaus öfter in Hamburg tödlich verunglücken? Und was wird eigentlich aus dem Waren- und Wirtschaftsverkehr? Die derzeit einseitige Verkehrspolitik ist weit davon entfernt, alle Menschen und Gruppen in Hamburg gleichberechtigt mitzunehmen. Dies wird der Mobilität in Hamburg langfristig erheblich schaden.“