Zu den neuesten Erkenntnissen von „NDR“ und „Zeit“ im Cum-Ex-Skandal erklärt Dennis Thering, Vorsitzender der CDU-Fraktion:

„Im Cum-Ex-Skandal kommen immer neue Details ans Licht. Offensichtlich steckt Olaf Scholz tiefer in der Sache drin, als er bisher, auch gegenüber dem Bundestag, zugegeben hat. Jetzt hat es wohl doch weitere Treffen zwischen Scholz und dem Warburg-Mitinhaber Olarius gegeben, wie Ersterer jetzt zugibt. Dafür will Scholz sich jetzt aber nicht mehr an Details erinnern, obwohl er sonst als detailverliebter Aktenleser bekannt ist.

Das wirft eine Reihe von Fragen auf: Was hat Scholz zu verbergen? Warum gibt er nur zu, was er ohnehin nicht mehr leugnen kann? Was wurde bei den Treffen besprochen? Was wusste der damalige Finanzsenator Tschentscher? Gab es gar eine Einflussnahme auf die Steuerverwaltung?

Es darf sich nicht der Eindruck verfestigen, dass Hamburgs Erster Bürgermeister schmutzige Deals zu Lasten der Steuerzahler macht. Deswegen muss es jetzt maximale Transparenz geben, die Zeit des Ausweichens und Abtauchens für Scholz ist vorbei. Gerade auch als Vizekanzler darf es keine Zweifel an seiner charakterlichen Eignung geben.”