Zur Vorstellung der aktuellen Umschlagszahlen für das erste Halbjahr 2026 erklärt Dr. Antonia Goldner, hafenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Die neuen Umschlagszahlen sind ein Warnsignal, doch der rot-grüne Senat redet auch diese Probleme des Hamburger Hafens klein. Minus 3,1 Prozent beim Gesamtumschlag und Rückgänge beim Containerumschlag zeigen: Der Hafen verliert weiter an Dynamik. Besonders alarmierend ist, dass die Hafenwirtschaft selbst seit Jahren auf bessere Rahmenbedingungen, verlässliche Infrastruktur und schnellere Entscheidungen drängt. Doch Rot-Grün ignoriert diese Bedürfnisse. Ein moderner Hafen braucht Investitionen und ebenso die Kapazitäten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Während andere europäische Häfen ihre Position ausbauen, darf Hamburg nicht sehenden Auges Marktanteile verlieren.

Der Rückgang im Handel mit wichtigen Partnern wie den USA, China und Großbritannien muss den Bürgermeister endlich wachrütteln. Auch die Belastungen durch geopolitische Krisen können nicht als Ausrede für strukturelle Schwächen herhalten. Die CDU fordert deshalb eine Politik, die sich wieder konsequent an den Bedürfnissen der Hafenwirtschaft orientiert und nicht an baulichen SPD-Prestigeobjekten wie dem Elbtower. Der Bund hat im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms Hamburg zusätzliche finanzielle Spielräume ermöglicht. Dieses Geld darf der rot-grüne Senat nicht achtlos in seinen scheiternden Großprojekten versickern lassen, sondern muss es seinem wahren Zweck zuführen.“

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