Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) hat heute die Studie zur Nutzung der Uferbereiche rund um die Binnenalster veröffentlicht. Eine von der CDU-Fraktion im November 2018 beantragte Machbarkeitsstudie zur CDU-Idee der Alsterpromenade wurde von SPD und Grünen in der Bürgerschaft damals abgelehnt.

Dazu erklärt David Erkalp, Fachsprecher der CDU-Fraktion für Handel, Tourismus und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt: 

„Wir glauben an unsere Idee der Alsterpromenade. Dieses Projekt entfaltet genau die Dynamik und Strahlkraft, die eine Metropole wie Hamburg braucht. Deshalb haben wir dafür auch viel Unterstützung aus der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Kultur erhalten. Mit unserem Vorschlag haben wir die Diskussion um die Belebung der Innenstadt rund um die Binnenalster erst angestoßen, der SPD und Grüne dann teilweise gefolgt sind.

Die vorliegende Studie weist zurecht auf den besonderen Charakter der Binnenalster hin und fordert behutsame Veränderungen ein. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit zusätzlicher Gastronomie und der Verbreiterung des Aufenthaltsbereichs direkt am Wasser betont. Genau das erfüllt die CDU-Idee der Alsterpromenade mit Gastronomie, hoher Aufenthaltsqualität und gleichzeitigem Erhalt der Sichtachsen. Leider haben sich SPD und Grüne aus parteipolitischen Gründen einer konkreten Machbarkeitsprüfung dazu verweigert.

Nun geht es darum, die Diskussion abzuschließen und endlich einen großen Wurf zur Attraktivitätssteigerung der Hamburger Innenstadt hinzubekommen. Der Druck dafür ist durch Corona und die Folgen noch einmal verschärft worden. Deshalb bringt es jetzt nichts, in Flickschusterei Verbesserungen im Kleinen zu versuchen. Nach den Empfehlungen der Studie gäbe es zwar größere Geh- und Fahrradwege, aber noch lange keine Belebung auch nach 20 Uhr. Außerdem sind viel zu wenige gastronomische Betriebe geplant.

Wir sehen auch mit dieser Studie die Zeit für unsere Idee der Alsterpromenade gekommen: Wir fordern SPD und Grüne auf, sich fernab von Wahlkampf und Parteiengezänk einen Ruck für Hamburgs Zukunft zu geben und mit uns die Alsterpromenade zu verwirklichen. Die Alsterpromenade haben die Hamburgerinnen und Hamburger verdient.“