Im Bereich des Klövensteen im Hamburger Westen ist erneut eine Wolfsichtung bestätigt worden.
Bereits nach dem dokumentierten Angriff eines Wolfes 2026 in Hamburg hatte die Umweltbehörde angekündigt, entsprechende Vorkehrungen zu treffen und klare Handlungsabläufe für problematische Situationen zu schaffen. Ein entsprechendes Wolfsmanagement wurde dem Umweltausschuss seit Langem zugesagt. Doch bis heute liegt es nicht vor. Nach jüngsten Informationen ist offenbar nicht einmal mit einer Vorlage im Januar 2027 zu rechnen.
Dazu erklärt Ralf Niedmers, jagdpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Wir hatten in Hamburg bereits einen ernsten Vorfall, bei dem ein Mensch von einem Wolf gebissen wurde. Damals wurde versprochen, dass die Umweltbehörde zügig reagiert, Vorsorge trifft und ein praxistaugliches Wolfsmanagement auf den Weg bringt.
Umweltsenatorin Katharina Fegebank kündigt viel an, verspricht viel und liefert am Ende offenbar nur zögerlich. Während die Behörde die Bevölkerung erneut über Wolfssichtungen informiert, fehlen weiterhin die versprochenen klaren Regeln und Maßnahmen für den Ernstfall. Die Sicherheit der Hamburgerinnen und Hamburger darf nicht dadurch gefährdet werden, dass die Umweltbehörde zu langsam ist.
Die CDU fordert die Vorlage eines verbindlichen Wolfsmanagements bis spätestens zum Jahresende 2026 mit klaren Zuständigkeiten und konkreten Maßnahmen bei auffälligen Wölfen zum Schutz der Bevölkerung.
Wir brauchen jetzt die unverzügliche Durchführung der Verbändeanhörung. Im Ergebnis muss in Hamburg ein Wolfsmanagement eingeführt werden, das eine sichere Entnahme von Wölfen ermöglicht, ohne zuvor ein langwieriges und bürokratisches Verfahren durchlaufen zu müssen.“
