Zu den Plänen des rot-grünen Senats, den Zutritt zur Elbphilharmonie Plaza künftig mit fünf Euro pro Person zu bepreisen, erklärt Dietrich Wersich, kulturpolitischer Sprecher der CDU Fraktion: „Hat der Senat Familien und Menschen mit geringerem Einkommen aus dem Blick verloren? Aus Sicht der CDU gibt es zwar nachvollziehbare Gründe, die Kosten für die ganztägige Öffnung der Plaza nicht allein durch den Hamburger Steuerzahler zu finanzieren, sondern auch die Besucher zu beteiligen. Steuermittel sollten immer sparsam und gezielt eingesetzt werden. Aber mit fünf Euro pro Person schießt der Senat weit über das notwendige Maß hinaus. Das geht vor allem zu Lasten von Menschen mit wenig finanziellen Mitteln, die unangemessen zur Kasse gebeten werden.
Offenbar sollen mit diesen Einnahmen auch Nutzungen auf der Plaza finanziert werden, die bislang durch kommerzielle Angebote gedeckt waren. Das lehnen wir ab. Die Elbphilharmonie ist ein Wahrzeichen unserer Stadt, und der Blick von der Plaza schafft ein einmaliges Stadterlebnis. Hierfür würden zwei bis maximal drei Euro pro Besucher vollkommen ausreichen. Bei allen anderen Angeboten wie Café Betrieb, Shops oder weiteren Erlebnisangeboten erwarten wir, dass die Konzepte so attraktiv sind, dass sie sich durch eigene Einnahmen tragen und keine Unterstützung aus Steuermitteln oder dem allgemeinen Plaza-Zutritt benötigen. Menschen durch hohe Eintrittsgelder vom Besuch der Plaza abzuschrecken, ist wenig klug. Wir appellieren dringend an den Senat, seine Pläne zu überarbeiten und das Eintrittsgeld auf das notwendige Maß zu beschränken.“
