Rot-Grün hat heute einen Antrag für eine bessere Ausstattung der Hamburger Gesundheitsämter überwiegend aus Bundesmitteln angekündigt.

Dazu erklärt Stephan Gamm, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Hamburgs Gesundheitsämter sind überlastet. Die Corona-Pandemie ist ohne Zweifel eine große zusätzliche Belastung, aber bereits bei geringen Infektionszahlen war eine Kontaktnachverfolgung nur noch in weniger als 50 Prozent der Fälle möglich. Seit Beginn der Corona-Pandemie im März hat es Rot-Grün nicht geschafft, die Gesundheitsämter auf die erwartbar ansteigenden Infektionszahlen im Herbst und Winter vorzubereiten. Jetzt, viel zu spät, kündigt die rot-grüne Schneckenkoalition also Verbesserungen an, doch fast ausschließlich finanziert aus Bundesmitteln. Das ist wahrlich kein Grund, sich dafür abfeiern zu lassen. Vielmehr kann man der Bundesregierung dankbar sein, dass diese erneut mit einem enormen Mitteleinsatz Hamburg unter die Arme greift. Papier ist geduldig, insofern kann man nur hoffen, dass die personelle Ausstattung der Gesundheitsämter auch schnell ankommt. Die Pandemie läuft jetzt und muss jetzt auch mit aller Kraft bekämpft werden.“

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