Corona-Ausbruch mit 42 infizierten Obdachlosen im Winternotprogramm machte große Evakuierungsmaßnahmen von Feuerwehr und Polizei am Wochenende notwendig.

Dazu erklärt Andreas Grutzeck, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Es war von Anfang an ein Spiel mit dem Feuer. Doch unsere Warnungen vor zu enger Belegung im Winternotprogramm mit häufig drei bis vier Obdachlosen pro Zimmer wurden vom Senat als panische Überreaktionen verworfen. Unsere Forderung nach Einzelunterbringung wurde als Fantasterei abgetan, obwohl diese zum Teil sogar günstiger ausgefallen wäre als die Unterbringung in den Sammelunterkünften von fördern & wohnen. Kälteschutz vor Infektionsschutz, so die Devise von Rot-Grün, obwohl aus unserer Sicht beides gleichzeitig möglich gewesen wäre. Als wir erfuhren, dass nicht einmal zehn Prozent der Obdachlosen die kostenlose Testmöglichkeit nutzen, die zudem nur einmal die Woche angeboten wurde, ahnten wir Böses und stellten eine Schriftliche Kleine Anfrage, die allerdings bereits am Tag der Beantwortung des aktuellen Ausbruch-Geschehens überholt worden war. Während es inzwischen an Schulen eine Testpflicht für Kinder gibt, beharrt der Senat bei den Obdachlosen auf Freiwilligkeit. Niedrigschwelligkeit ist sinnvoll, nur in diesem Fall kann sie den Tod bringen. Wir wünschen den infizierten Obdachlosen mit ihrer überwiegend fragilen Gesundheit, dass sie alle komplikationsfrei genesen. Dies ist auch im Interesse des Senats, denn sein fahrlässiger Umgang mit der vulnerablen Gruppe der Obdachlosen sollte niemand mit seinem Leben bezahlen müssen.“

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