Gestern wurde auf der Max-Brauer-Allee der zweite provisorische Fahrradstreifen in Hamburg während der Corona-Zeit eröffnet. Dazu erklärt Richard Seelmaecker, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Verkehrsteilnehmer sind keine Versuchskaninchen. Bereits im Juni ist ein Fahrradfahrer auf einem Corona-Radweg in Berlin ums Leben gekommen. Dieser traurige Vorfall hat die Gefährlichkeit solcher Billig-Radweg-Symbolpolitik bereits vor Monaten deutlich vor Augen geführt. Umso bizarrer mutet es an, wie sich der grüne Verkehrssenator und die grüne Bezirksamtsleitern von Altona für ihr gefährliches Radprovisorium abfeiern lassen. Geiz ist aber gar nicht geil. Corona-Radwege sind ein Teil des Problems und nicht dessen Lösung. Die Sicherheit muss vorgehen. Die Radverkehrsinfrastruktur in Hamburg hinkt dem wachsenden Bedürfnis der Menschen nach mehr Mobilität mit weniger Emissionen deutlich hinterher. Unzähligen Sonntagsreden und PR-Zinnober zum Trotz scheitern SPD und GRÜNE seit Jahren krachend am dringend notwendigen Ausbau der Fahrradinfrastruktur. So ist beispielsweise das noch vom CDU-Senat erdachte Veloroutennetz mit einer Gesamtlänge von 280 Kilometern immer noch meilenweit von der Fertigstellung entfernt. Und das, obwohl SPD und GRÜNE dies im Koalitionsvertrag von 2015 hoch und heilig für das Jahresende 2019 versprochen hatten. Stattdessen begnügen sich die Koalitionspartner mit ein paar schönen Schlagzeilen für ein paar hundert Meter gefährlichen Billigradweg. Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier weit auseinander. Da passt es leider ins Bild, dass Rot-Grün unseren bereits 2016 eingebrachten Antrag für einen Sonderfonds für den Ausbau der Radwege in Hamburg mit einem Volumen von 20 Millionen Euro stumpf abgelehnt hat.“

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