Die von der grünen Verkehrsbehörde geplante Verkehrsführung auf der Stresemannstraße führt zu einem Verkehrschaos mit Ansage. Trotz zusätzlicher Flächen nach dem Einbau der neuen Sternbrücke soll die Stresemannstraße künftig in beiden Richtungen nur noch einspurig befahrbar sein.
Dazu Dennis Thering, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Hamburg ist als Millionenstadt auf leistungsfähige Hauptverkehrsstraßen angewiesen. Wer an einer Achse wie der Stresemannstraße, auf der täglich rund 24.000 Fahrzeuge unterwegs sind, bewusst von zwei auf eine Spur pro Richtung reduziert, obwohl nach dem Brückeneinbau sogar mehr Platz als vorher vorhanden wäre, handelt nicht verantwortungsvoll, sondern ideologisch. Rot-Grün hat sich offenbar entschieden, eine Metropole verkehrlich so anzubinden, als bestünde sie nur noch aus Dorfstraßen. Die Folgen liegen auf der Hand: Staus unter der Sternbrücke, Ausweichverkehr in Wohnquartieren, steigende Lärmbelastung und der Rückbau funktionierender Infrastruktur. Eine Planung, die vorhandene Kapazitäten ignoriert und erprobte Alternativen verwirft, schafft keine Entlastung, sondern neue Probleme. Es bleibt dabei, SPD und Grüne bleiben der größte Bremser für einen fließenden Verkehr in Hamburg.“
