Schule steht in der Corona-Pandemie vor nie dagewesenen Herausforderungen. Gleiches gilt für die Digitalisierung der Schulen, deren Defizite durch die Krise genauso zutage getreten sind, wie die sich daraus ergebenden Chancen. Die bildungspolitischen Sprecher der CDU-/CSU-Fraktionen in Bund und Ländern haben daher eine Resolution verabschiedet, um die digitale Bildung weit über die derzeitige Ausnahmesituation hinaus zu stärken.

Dazu erklärt Birgit Stöver, schulpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Hamburg: „Die Digitalisierung bietet enorme Chancen, Schulen und Unterricht weiterzuentwickeln und die Bildung unserer Kinder zu verbessern. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass es auf dem Weg zur Schule von morgen noch ein weiter Weg ist. Dabei geht es darum, sämtliche Möglichkeiten eines intelligenten E-Learning-Angebotes auszuschöpfen und Präsenz- und Distanzlernen zukunftsweisend miteinander zu verzahnen. Dazu muss auch in Hamburg endlich eine zuverlässig funktionierende Lernplattform, einschließlich eines Videokonferenz-Tools, verbindlich eingeführt werden. Lehrer müssen durch IT-Experten und die offene Bildungsmediathek der Länder ‚Mundo‘ als Austauschplattform von Lernvideos und Inhalten entlastet werden. Hamburg muss zusätzlich zum DigitalPakt Schule 2019-2024 des Bundes ein Landesprogramm für digitale Endgeräte auflegen, wegen der Bevölkerungsstruktur in der Großstadt ist dies unumgänglich. Gerade der Hamburger Schulsenator zeigt leider derzeit, dass er hybriden und digitalen Unterricht bis heute nicht verstanden hat und nicht organisiert bekommt. Die Hamburger Schulen werden dabei weitestgehend alleine gelassen und wären ohne die Mittel des Bundes gänzlich aufgeschmissen. So darf es nicht weitergehen.“