Am 7. Juli wird an den Landungsbrücken die erste Landstromanlage für die Binnenschifffahrt im Hamburger Hafen eröffnet. Entsprechend ausgerüstete Fahrgastschiffe können sich dann während ihrer Liegezeit im Hafen mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen und ihre bordeigenen Dieselgeneratoren abschalten. So sollen Luftschadstoffe, CO2-Emissionen und auch Lärm gemindert werden.

Dazu erklärt Prof. Dr. Götz Wiese, hafen- und wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Jetzt, da die von der Pandemie getroffene Passagierschifffahrt wieder stärker anläuft, ist es höchste Zeit, sie im Hamburger Hafen an den Landstrom anzubinden. Ich freue mich, dass das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium den Landstromanschluss an den Landungsbrücken finanziell gefördert hat.

Hamburgs Wirtschaftssenator muss sich allerdings fragen lassen, weshalb der wichtige Wirtschaftszweig Binnenschifffahrt erst jetzt teilweise in den Genuss kommt, nachdem bereits 2016 der erste Landstromanschluss für Kreuzfahrtschiffe eingeweiht worden ist. Und während dieser bislang eher wenig genutzt wurde, hoffe ich, dass die Fahrgastschifffahrt vom neuen Landstromanschluss an den Landungsbrücken zunehmend rege Gebrauch machen werden.

Generell gilt: Hamburg braucht jetzt rasch mehr gut funktionierende Landstromanschlüsse, um den Wirtschafts- und Tourismusstandort Hamburg nachhaltig zu stärken sowie den Umwelt- und Lärmschutz konsequent voranzutreiben. Zugleich müssen Anreize gesetzt werden, Schiffe entsprechend umzurüsten, damit sie den Landstrom auch tatsächlich nutzen können. Infrastruktur muss immer im Zusammenspiel mit ihren Nutzern gedacht und geplant werden.“

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