Bei vielen Unternehmen kommen die Corona-Liquiditätshilfen nicht schnell genug an.

Dazu erklärt Prof. Dr. Götz Wiese, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Unternehmen und Beschäftigte haben kein Verständnis dafür, dass die Auszahlung der Corona-Hilfen am Kompetenz-Wirrwarr zwischen Bund und Stadt scheitert. Bei vielen Unternehmen kommt die Corona-Hilfe trotz aller Beteuerungen schlicht nicht an. Insolvenzen und Arbeitslosigkeit droht. Zwar hat der Bund endlich die Voraussetzungen für die Auszahlung der Novemberhilfen geschaffen. Hierfür ist jetzt die Stadt Hamburg zuständig. Das gleiche muss auch für die Dezemberhilfe und die Überbrückungshilfen gelten.

Viele Unternehmen stehen mit dem Rücken an der Wand. Bundesregierung und Senat müssen weiter daran arbeiten, dass die Hilfen schnell ausgezahlt werden. Dabei sollten auch die Finanzämter, bei denen die Daten ohnehin vorliegen, stärker eingebunden werden.“